Team X-Treme 1: "Alles oder nichts"

Buch und Redaktion: Michael Peinkofer
Regie: Oliver Rohrbeck
Produktion: Dirk Wilhelm
Format: 1 CD (19 Tracks)
Länge: 55:49 Min.
Herausgabe: 13. Mai 2008
ISBN: 978-3-7857-3555-8



Inhalt

Während eines Einsatzes in Monaco gerät das Team X-Treme mit einem Jugendlichen aneinander, der vorgibt, das Gedächtnis verloren zu haben. Nur seinen Namen kennt er: Kyle Connor. Das Team erhält den Auftrag, Kyle bei der Rekonstruktion seiner Vergangenheit zu helfen und kommt dabei einem tödlichen Geheimnis auf die Spur. Denn Kyle scheint mit Bata Clava in Verbindung zu stehen, einem berüchtigten Killer. Über den Dächern von Monte Carlo kommt es zum gefährlichen Showdown, als Kyle und das Tema den Verbrecher zu stellen versuchen…


Besetzung
Rolle Sprecher
C. O. N. R. A. D. Dietmar Wunder
Charlotte "Charlie" Dubois Linn Reusse
Jan "Race" Renner Yoshi Grimm
Kami "Camouflage" Sanuk Leyla Rohrbeck
Kyle "Phantom" Connor Jannick Schümann
   
Bata Clava Udo Schenk
Arno Kanga Till Hagen
Lady de Vipére Katja Nottke
Wissenschaftler Gerald Schaale
Großmeister des Ordens Tilo Schmitz
u. a.

© und (P) 2008 by Lübbe Audio, Verlagsgruppe Lübbe GmbH & Co. KG, Bergisch Gladbach


Kommentar - Detlef Kurtz

Der Auftakt zur Jugend-Agenten-Serie ist recht durchwachsen. Die Handlung nimmt sich gleich zu Anfang selbst die Luft. Denn das Kyle wirklich sein Gedächtnis verloren hat, wird bereits vor der Titelmelodie deutlich. Für den Spannungsaufbau hätten die Macher lieber auf diesen Anfang verzichten sollen. Langeweile kommt aber nicht auf, dafür ist die Handlung viel zu temporeich. Die Geschichte bietet aber leider nur sehr wenig Inhalt. Im Prinzip streiten sich die Beteiligten ständig, oder führen ein paar Dialoge miteinander, diese werden durch kurze – aber spannende – Szenen der Gegenseite unterbrochen. Das richtige Maß fehlt noch, aber aller Anfang ist schwer…

Die Sprecher sind jung und daher an einigen Stellen auch noch leicht unsicher. Sie leisten gute Arbeit, aber könnten manchmal etwas flüssiger spielen. Die Erwachsenen sind mit viel Liebe zum Detail dabei. Hier klingt niemand abgelesen. Fair, bleibt fair, daher muß gesagt werden das auch Profis bei einer Anfangsfolge schon Probleme hatten, daher bleibt abzuwarten wie sich die Beteiligten in den anderen Folgen schlagen!

Musik und Effekte sind gut und sorgen für eine ordentliche Untermalung. Das die Geräusche künstlich vom Geräuschemacher stammen, ist aber leider hörbar, da die Schritte sich nicht echt genug anhören. Die richtige Lautstärke sorgt dafür, das beide Elemente die Handlung unterstreichen, sie aber nicht dominieren, daher sind die Dialoge jederzeit klar verständlich.

Fazit: Ein recht unsicherer Anfang, der viel Platz nach oben lässt. Die Hauptdarsteller sind noch etwas unsicher, aber das hohe Tempo lässt keine Zeit für Langeweile. Eine Serie die – wenn sie sich noch steigert – durchaus ihre Berechtigung hat.



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